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Organisation Energie-Region Obwalden
 

Alle sieben Obwaldner Gemeinden sind Energiestädte und arbeiten als Energie-Region zusammen. Die Zusammenarbeit ermöglicht es mit angemessenen Aufwand eine wirkungsvolle kommunale Energiepolitik zu betreiben. Eine Grundherausforderung für Energie-Regionen ist folgende: Die Region ist keine Kompetenzebene, aber eine wichtige Handlungsebene! Die interkommunale Zusammenarbeit muss daher organisiert und institutionalisiert sein:

  • Die Gemeinden beteiligen sich an Arbeitsgruppen, die dazu dienen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Aktionen zu planen und durchzuführen.
  • Die Zusammenarbeit wird durch das Elektrizitätswerk Obwalden und die kantonale Energiefachstelle personell und finanziell unterstützt.
  • Die Zusammenarbeit ist durch eine Vereinbarung der Gemeinden politisch legitimiert.
     

Für die Gemeinden ergeben sich entscheidende Vorteile und Synergieeffekte:
 

  • Vereinfachte Tätigkeit der Gemeinden im Energiebereich: Gemeinsame Aktivitäten tragen dazu bei Ressourcen zu bündeln und Synergien zu nutzen. Kosten und Personalaufwand für die einzelnen Gemeinden nehmen ab.
  • Die Aktivitäten erfolgen flächendeckend und haben so eine grössere Wirkung.
  • Gemeinsame Erfassung, Beschaffung und Auswertung von Energiedaten: Die Datenerhebung ist rationell und kann durch eine spezialisierte Stelle ausgeführt werden.
  • Benchmark mit anderen Gemeinden: Durch systematische Erhebung der Daten wird eine Vergleichbarkeit geschaffen. Die Region kann sich mit anderen ähnlichen Regionen vergleichen und ggf. vom Best Practice lernen.

 

Für die Organisation der Zusammenarbeit wurden folgende Gremien bestimmt:
 

 

Steuergruppe Energie

Die Steuergruppe ist das Führungsgremium für die Energieaktivitäten der Obwaldner Gemeinden und sorgt für die Verankerung der Aktivitäten in den Gemeinden:
 
  • Formulierung einer Dachstrategie im Energiebereich für die Obwaldner Gemeinden
  • Festlegung der Ziele und Prioritäten für die Tätigkeit der Arbeitsgruppe
  • Genehmigung des Jahresprogramms und Jahresbudgets der Arbeitsgruppe
  • Abstimmung der Aktivitäten mit dem Kanton Obwalden und dem EWO
  • Definition der Detailorganisation und Funktionsweise der Arbeitsgruppe
  • Überwachung der Tätigkeiten der Arbeitsgruppe
  • Jährliche Berichterstattung an alle Projektträger
     
Die Steuergruppe setzt sich zusammen aus zwei Exekutivvertretern der Gemeinden, dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung und dem Leiter des Kompetenzzentrums für Energieeffizienz des EWO, einem Regierungsrat und der Vertretung der Energiefachstelle des Kantons sowie dem Vorsitzenden der Arbeitsgruppe (als dritten Gemeindevertreter).
 

Arbeitsgruppe Energie

Die Arbeitsgruppe soll die Tätigkeiten der Gemeinden im Energiebereich erleichtern und unterstützen. Gegenseitige Synergien sollen genützt werden. Die Zusammenarbeit erfolgt insbesondere in folgenden Themenbereichen:

  • Koordination und gemeinsame Durchführung der Energiekommunikation
  • Erfahrungsaustausch über Tätigkeiten der Gemeinden, des Kantons und des EWO: Aktivitäten / Projekte / Förderaktionen, Benchmarking (Vergleich und Austausch energierelevanter Kennzahlen), Energiestatistiken / Kennzahlen der kommunalen Bauten
  • Erarbeitung von gemeinsamen Grundlagen und Grundsätzen für Förderaktionen in Gemeinden
  • Beschaffungswesen im Energiebereich
  • Energetische Anforderungen an die Gestaltungspläne
  • Gemeindeübergreifende Energieprojekte des Bundesamtes für Energie
  • Schularbeit/Weiterbildung
     

Die Arbeitsgruppe setzt sich zusammen aus einem Vertreter des Kantons Obwalden (kantonale Energiefachstelle) und einem Vertreter des Elektrizitätswerks Obwalden und je einem Vertreter der Obwaldner Gemeinden.

Projektleitung Energie

Die Projektleitung ist im Sinne einer Geschäftsleitung für die organisatorischen Aufgaben verantwortlich:

  • Planung der Aktivitäten und Erstellung des Jahresprogramms
  • Jährliche Berichterstattung
  • Verwaltung der finanziellen Mittel
  • Organisation der Projektgruppe
     

Die Projektleitung wird durch den Kanton Obwalden, namentlich durch die kantonale Energiefachstelle wahrgenommen. Die Mittel für die Tätigkeiten werden durch den Kanton treuhänderisch verwaltet.